Russland |┬áStanislav Vostokov und Maxim Polaryov „Wohin der Berg ging“

Immer wieder ist Der Berg gezwungen, seinen Platz auf der Erde zu r├Ąumen. Denn immer wieder wird er in seiner Ruhe gest├Ârt: Die Menschen kommen und bauen auf Dem Berg eine Stadt, sie besteigen ihn in Scharen und stecken Flaggen in ihn hinein. Als Der Berg sich in einer alten Diamantenmine versteckt, kommen neue Grubenarbeiter. Der Berg zieht weiter und taucht zu den Eisbergen ins Meer ab, doch dort kommt ein Eisbrecher angerauscht. Seine n├Ąchste Heimstatt in der W├╝ste stellt sich als Kampfplatz der Menschen heraus. Es kommt zu einer Bombenexplosion und Der Berg fliegt in den Weltraum. Endlich findet er einen ruhigen Platz, um sein zu k├Ânnen. Es ist gerade das Unschuldige von Stanislav Vostokovs Text, das, gepaart mit den pointierten Illustrationen von Maxim Polaryov, nachdenklich stimmt und die gleichnishafte Geschichte ├╝ber die ewige Suche nach einem Platz zum Leben zu einem gro├čartigen Bilderbuch ├╝ber die Natur, die Erde und die zweifelhafte Vereinnahmung durch den Menschen macht.

 

Kuda ušla gora (Wohin der Berg ging) Book Cover Kuda ušla gora (Wohin der Berg ging)
Izdatel'stvo ÔÇťMelik-Pa┼íaevÔÇŁ
2021
51 Seiten
Stanislav Vostokov
Maxim Polaryov
ab 6 Jahren