Ukraine | Dzvinka Matiyash und Marjana Mykytjuk „Mein Name ist Barbara“

Dzvinka Matiyashs poetisch-philosophischer Roman befasst sich mit der Beziehung zwischen und innerhalb von Generationen sowie der Bedeutung von Familienerinnerungen und Traditionen. Als eine Lehrerin an einer Kiewer Grundschule ihre SchĂŒler:innen nach der Bedeutung ihrer Namen fragt, muss Varvara (Barbara) zugeben, dass sie nicht weiß, warum ihre Eltern ihr diesen Namen gegeben haben. Nachdem sie die außergewöhnlichen Geschichten anderer Kinder gehört hat, beschließt sie, die Bedeutung ihres Namens im Internet zu ĂŒberprĂŒfen. ZunĂ€chst findet sie ausfĂŒhrliche Informationen ĂŒber das tragische Leben der heiligen Barbara, die sie vor ein RĂ€tsel stellen. Dann liest sie ĂŒber andere Frauen mit dem Namen Varvara, erkennt aber, dass sie die Wahrheit nur herausfinden kann, wenn sie mit ihren Eltern spricht. Zu Varvaras großer Überraschung stellt sich heraus, dass ihr Vater schon lange darauf gewartet hat, die Geschichte ihres Namens mit seiner Tochter zu teilen. Die Frage der Lehrerin nach Varvaras Namen bringt die ganze Familie nĂ€her zusammen. Die Illustrationen von Mariana Mykytiuk unterstreichen treffend die Neugier der Protagonistin. (Mateusz ƚwietlicki)

 

Mene zvaty Varvara (Mein Name ist Barbara) Book Cover Mene zvaty Varvara (Mein Name ist Barbara)
Vyd. Staroho Leva
2021
132
Dzvinka Matiyash
Marjana Mykytjuk
ab 9 Jahren